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| erste Meter auf wackeligen "Füßen" |
25 Tage, 3442 km Argentinien und unzählige Eindrücke
liegen hinter uns, an denen wir euch zusammengefasst teilhaben lassen wollen.
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| alles unter Dach und Fach |
Der erste Tag in Freiheit
begann ungewohnt früh. Kurz nach Sonnenaufgang standen wir mit unserem Agenten
vor dem Hafen, um unseren Gefährten endlich auf südamerikanische Straßen zu
bringen. Fünf Stunden und 300 Pesos Bestechungsgeld später waren wir unterwegs
ins große Abenteuer. Doch bevor es richtig losgehen konnte, hieß es sich durch
Buenos Aires schlängeln, tanken und natürlich Bier und andere Lebensmittel
kaufen.
Da sich die Sonne allmählich
dem Horizont näherte, begannen wir unsere Augen nach einem geeigneten
Campingplatz offen zu halten. Was wir fanden war unsere erste - es sollten noch
viele folgen - Polizeikontrolle. Anklagepunkte waren: angeblich kein Licht und
natürlich die vorhandene Anhängerkupplung; Urteil: 1050 Pesos (ca. 200 Euro) in
bar an den Polizisten. Mit unseren spärlichen Spanischkenntnissen konnten wir den
Betrag auf 350 Pesos runter handeln.
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| Sachen sortieren & Ordnung erstellen |
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| Nummernschilder "anpassen" |
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| erstes schönes Camp
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Im nächsten Ort (120 km
entfernt) fanden wir auch unseren Campingplatz, wo schon die nächste
Überraschung auf uns wartete: ein großes „Geschlossen“-Zeichen. Dieses hinderte
uns jedoch nicht daran unser Zelt aufzuschlagen und die erste Nacht darin zu
verbringen.
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| Kaymane beim sonnen |
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| Carpinchos |
Unser Weg führte uns immer
weiter nördlich dem hoffentlich wärmeren Wetter entgegen. So verbrachten wir
zwei sehr schöne Tage im Nationalpark Ibera, wo wir unsere ersten Carpinchos
(Wasserschweine), Kaimane und sogar eine Boa beobachten konnten. Weiter nördlich
erreichten wir die Provinz Misiones, die mit über 30% Urwald nur darauf wartete
von uns erkundet zu werden. Die Attraktion in Misiones sind jedoch die
Wasserfälle von Iguazu, die wir auf der wenig befahrenen Ostroute erreichten.
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| erste Nacht bei Bodenfrost |
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| Vorbereitungen für den Abend |
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| entlang des Rio Uruguay |
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| durch den Urwald |
Diese Tour führte uns entlang
des Rio Uruguay (der Argentinien und Brasilien trennt) vorbei an riesigen
Holzplantagen (wo vor nicht allzu langer Zeit noch Urwald war) in die Region,
in die noch keine Motorsäge gedrungen ist. Mit zunehmender Entfernung von der
Zivilisation verschlechterten sich auch die Wege, die unser Donkey souverän
meisterte.
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| typisches Abendmahl ;-) |
Angekommen in Iguazu stand
die Frage nach einem zentralen und günstigen Zeltplatz für uns im Vordergrund.
Zentral war zu bekommen, bloß günstig war eine Illusion. So suchten wir uns
einen Platz etwas weiter entfernt, dafür aber umsonst. Pünktlich als das Steak
in die Pfanne sollte, wurden wir von drei Uniformierten in ihrem besten
Englisch - „move now“ - aufgefordert dieses Fleckchen Erde zu verlassen. Ein
Grund war nicht zu erkennen, aber den brauchen diese netten Herren hier
offensichtlich nicht.
Strahlender Sonnenschein
begleitete uns am nächsten Morgen auf dem Weg nach Iguazu und versprach uns
einen tollen Tag. Dieses Versprechen wurde mehr als erfüllt. Denn der Anblick
von mehr als hundert Wasserfällen, die bis zu 70 Meter in die Tiefe stürzen,
verschlug selbst mir - Steffen - die Sprache. Iguazu bedeutet „großes Wasser“
und zeigte mit all seiner Deutlichkeit, weche Gewalten in ihm stecken.
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| die Wasserfälle von Igua |
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mitten drin!
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| Ruine von einem Kirchenschif |
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| Ruinen von St. Ignacio |
Da wir Argentinien noch nicht
verlassen wollten und Iguazu im Norden an Paraguay und Brasilien grenzt,
schlugen wir eine südliche Richtung ein. Entlang dieser Strecke ist nicht mehr
viel von der ursprünglichen Vegetation erhalten, stattdessen gibt es Ruinen der
Jesuitenreduktionen zu bestaunen, die vor mehr als 400 Jahren von spanischen
Missionaren gegründet wurden. Da vieles vom Urwald überwuchert ist, kann man
nur erahnen wo und wie die über 4000 Menschen in einer Reduktion gelebt haben.
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| idyllischer Zeltplatz im NP Mburucuya |
Unser nächstes Ziel heißt
Anden, dafür müssen wir Argentinien Richtung Westen durchqueren. Da wir
zeitlich relativ flexibel sind, versuchen wir uns so viel wie möglich entlang
der Strecke anzuschauen. Bis jetzt gab es zwei wunderschöne Nationalparks, die
mit Lagunen, tollen Wanderungen und idyllischen Campingplätzen aufwarteten.
Ich glaube, wir sind in den
letzten Tagen erst richtig angekommen und nun bereit die Massive der Anden zu
durchqueren.
Bis dahin, viele Grüße aus
dem Nationalpark Chaco,
Jule und Steffen
Geilo! Tolle Bilder und Bericht, da wird man richtig neidisch! Wie schmeckt eigentlich ein Carpinchos? Wie ich Steffen kenne, hat er doch bestimmt schons mit der bloßen Hand erlegt und auf den Grill verfrachtet!?
AntwortenLöschenDann gehabt euch wohl! Bis die Tache!